Ein Highlight zum Abschluss. Kurzfristig hatten wir uns – Erika, Herta, Gerlinde, Werner, Heimo und Burki – einen Tag davor entschieden nicht die gefährliche Route über das Höllental und den Höllentalferner zu nehmen, sondern den Aufstieg über Ehrwald und die Wiener Neustädter-Hütte. Der Hüttenwirt der Wiener Neustädter Hütte ist uns dabei sehr entgegen gekommen. Wo kann man heute noch kurzfristig mit dem Hüttenwirt telefonieren und Betten reservieren.
Am Sonntag trafen wir uns bei der Cyta Völs und Heimo, unser Mölltaler, hat dankenswerter Weise den Fahrdienst übernommen. Werner und Gerlinde stießen dann bei der Talstation der Ehrwalder Zugspitzbahn dazu. Das Wetter, wie heuer meistens, traumhaft. Am frühen Nachmittag machten wir uns dann auf die ca. 1000 hm Aufstieg zur Hütte. Die Felsarena beeindruckend.
Am späteren Nachmittag erreichten wir die Wiener Neustädter-Hütte, im Schneekar gelegen. Der Anblick des weiteren Aufstiegs am nächsten Tag war schon einigermaßen respekteinflößend. Die Hütte selber urig, so erhalten wie vor 100 Jahren. Der Sonnenuntergang mit gleichzeitigem Blick zum Eibsee, ein Traum. Nach dem geselligen Hüttenabend folgte eine nicht gerade schlaffördernde Nacht.
Am nächsten Morgen war alles vergessen. In der Morgenkühle gings zum Einstieg des Stopselzieher-Klettersteigs. 700 hm zieht sich der nicht besonders schwierige Klettersteig durch die Nordwand. Um die Mittagszeit waren wir dann alle am Gipfelplateau. Hunderte Seilbahntouristen ebenso. Ausblenden, war die Devise. Das Panorama sensationell.
Nichts wie weg. Mit der nächsten Gondel talwärts. Über den Preis von über 40 € haben wir uns dann schon gewundert. Beim anschließenden Essen im Zugspitzressort gab es wieder viel Positives und das eine oder andere Gschichtl.
Die Rückfahrt über den FERA war kurzweilig. Wieder eine bärige Bergtour mit meinen Bergfexen.
Auf neue Abenteuer. Schiane Griaß Burki
Text und Fotos: Burkhard Senn, Sektion Bergsport












