Gipfelgenuss mit Klettersteigfeeling im Doppelpack

Oft kommt es anders wie geplant. Geplant war die BIRKKARSPITZE für den 26.7.2025 und die ZUGSPITZE für den 23.8.2025. Doch nach einer langen Schönwetterphase hat uns das nachfolgende Tief ordentlich die Pläne zunichte gemacht. Also hieß es Alternativen zu finden. Die haben wir dann auch gefunden:

15.8.2025  ERLSPITZE (2.405m) über den Zirler Klettersteig

Teilnehmer: Erika, Herta, Hans und ich.

Nachdem schönes, heißes Wetter prognostiziert war, haben wir uns zu einem frühen Aufbruch entschieden. Schließlich waren 1.500 Höhenmeter zu bewältigen. Hans hatte wieder dankenswerter Weise den Fahrdienst übernommen. Um 7.00 Uhr starteten wir dann beim Landeskrankenhaus Hochzirl. Das frühe Losgehen zahlte sich aus. Bis zur Solnalm konnten wir die Frische des Morgens genießen. Die Solsteinhütte schon in Sicht ging es zügig voran.
Nach einer kurzen Rast bei der Hütte gingen wir dann Richtung Eppzirler Scharte, wo uns unterhalb ein Geröllfeld das erste Mal forderte. Wie immer, unsere Berggämsen Erika, Herta und auch Hans
enteilten mir. Auf der Eppzirler-Scharte legten wir unser Klettersteigset an, machten kurz Pause, bevor es in den Zirler Klettersteig ging. Imposante Felsnadeln säumten den Weg durch imposante Felslandschaft. Nach ca. fünf Stunden erreichten wir den Gipfel und freuten uns über Wetter und Bergerlebnis.

Den Abstieg über den Normalweg genossen wir. Das Tüpfelchen dieser Tour war natürlich auch der Einkehrschwung am Solsteinhaus mit empfehlenswerten Essen und natürlich einem (oder vielleicht auch zwei) kühlen Bier, bevor wir wieder zum Ausgangspunkt abstiegen. Eine lohnenswerte Tour, die uns alle beeindruckte.

23.8.2025 WANKSPITZE (2.206m) über den Klettersteig.

Teilnehmer: Herta, Werner, Hans und ich.

Treffpunkt war diesmal um 9.00 Uhr beim Parkplatz Arzkasten. Auf dem Weg dorthin, Hans war zum xten-Mal Fahrer, überraschte uns noch ein Regenschauer. Wir waren skeptisch, ob wir den Klettersteig überhaupt machen können. Eine Wolkenlücke und Sonne machte uns schon wieder optimistischer.

Aber es war beim Losgehen richtig kühl. Nach 45 Minuten erreichten wir das Lehnberghaus. Das Wetter hatte sich einigermaßen gebessert. Nur gegen Norden hielten sich die Nebelfelder. Am Stöttltörl angekommen blies  uns ein wirklich kalter Wind um die Ohren.

Mit klammen Fingern und halbwegs warm angezogen, stiegen wir in den Klettersteig ein. Das Kriterium beim Einstieg eine glatte Platte. Herta, erst zum zweiten Mal auf einem Klettersteig wurde von unseren Profis Hans und Werner unterstützt und meisterte alle Schwierigkeiten bravourös.

Der Klettersteig befindet sich immer am Grat. Man überwindet Zacken mit Tiefblicken, aber immer mit Genuss.
Herta, Werner und Hans gönnten sich dann noch die Kletterclub-Variante mit dem Aussichtsbankerl.
Am Gipfel gnossen wir die Aussicht, wenn uns das der Nebel gestattete. Nachdem wir am Lehnberghaus Essen und Bier genossen hatten, oder sagen wir es so, das Essen war nicht gerade
das Beste, machten wir uns wieder Richtung Arzkasten auf. A schiane Tour ging zu Ende.

BIRKKARSPITZE und ZUGSPITZE sind nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. Die stehn noch länger.

Hahahaha Burki (Senn)

Text und Fotos: Burkhard Senn / Sektion Bergsport

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